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Startseite Aktuell Vorstandsnews Pressemitteilung 01.09.2010
Pressemitteilung 01.09.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Vorstand, Mittwoch, 01. September 2010 um 21:00 Uhr

„Mit den Young Lions haben wir in intensiven Gesprächen über Strategie und Konzeption von Senioren- in Verzahnung mit dem Nachwuchseishockey eine gemeinsame Arbeitsgrundlage entwickelt", sagt Bresagk, der über 600 Mal für Frankfurt in der DEL spielte, in der Regionalliga aber nicht auf das Eis zurückkehren wird. „Jetzt wird geprüft, inwieweit diese Arbeitsgrundlage mit Leben gefüllt werden kann." Ziel ist es, eine wirtschaftliche Grundlage zu schaffen, damit die Young Lions ihre hervorragende Nachwuchsarbeit mindestens auf dem bisherigen Niveau leisten können, die Spieler eine Perspektive im Seniorenbereich bekommen und diesen auch verstärken können. Dies sei allerdings nur machbar mit der Geduld und der Unterstützung von Unternehmen aber auch des Frankfurter Publikums. „Ohne diesen Beistand aus der heimischen Wirtschaft und ohne einen soliden Zuschauerstamm braucht man von Aufstiegen in Oberliga oder zweite Bundesliga gar nicht zu träumen."

Auch wenn es machbar sei, die Ansatzpunkte umzusetzen, stehe das Frankfurter Eishockey am Anfang einer langen Reise, die nur erfolgreich sein werde, wenn man viele Zuschauer und Unternehmen mit auf diesen Weg nehmen könne. „Jedem muss bewusst sein, dass man sportlich auf Amateurlevel in der Regionalliga beginnt und dass bis zum Saisonstart nicht viel Zeit für Veränderungen bleibt", sagt Bresagk.

Der Faktor Zeit spricht nicht für einen schnellen Erfolg. Vielmehr soll eine Vision verwirklicht werden. Diese lautet: Eishockey mit Frankfurter Wurzeln zu fördern und zu etablieren. Dies soll durch ein gesundes Wachstum passieren. Mithilfe einer professionellen Vermarktung des Frankfurter Eishockeys könnte die erste Mannschaft der Young Lions als Aushängeschild in den kommenden Jahren sukzessive sportlich in höhere Ligen geführt werden und gleichzeitig die Mittel bereit gestellt werden, dass im Nachwuchs weiterhin leistungsorientiert ausgebildet werden kann.

„Bei den Young Lions spielen 250 Kinder und Jugendliche. Unsere Schüler- und Jugendmannschaften spielen in der Bundesliga und wir haben zwei deutsche U15- Nationalspieler", sagt Young Lions Vorsitzender Stephan Welp. „All diese Spieler brauchen eine Perspektive. Deshalb sind wir froh über den Input von Michael Bresagk, der seit 13 Jahren Eishockey in Frankfurt geprägt hat und es nicht von der Landkarte verschwinden lassen will." Gelinge es, den Young Lions eine Unterstützung bei der Vermarktung und Organisation des Seniorenteams zukommen zu lassen, könne sich der Verein auf seine Kernaufgaben konzentrieren, nämlich Eishockey im Rhein-Main Gebiet zu entwickeln und zu fördern.
Die Identifikation mit der Region soll dabei die Basis für das Seniorenteam sein. „Es muss allen bewusst sein, dass es ein langer Weg sein wird und niemand einen Durchmarsch garantieren kann", erklärt Bresagk. „Dafür hätte man aber Frankfurter Jungs auf dem Eis." Es gehe um Nachhaltigkeit bei gleichzeitig stetiger Verbesserung. So wird mit Ilja Vorobjev eine weitere Frankfurter Integrationsfigur in das Konzept mit eingebunden. „Sobald ich gesundheitlich wieder komplett hergestellt bin, will ich mich ebenfalls mit Rat und Tat einbringen", kündigt Vorobjev an.

Gezielt sollen dann Fans und Sponsoren in die Entwicklung einer neuen Marke „Eishockey in Frankfurt" mit eingebunden werden und so eine gemeinsame Verantwortung für das Projekt geschaffen werden. Schließlich gebe es eine starke emotionale Bindung von Zuschauern und Sponsoren zum Eishockey. Hier sei aber eine große Hürde gelegt worden, da durch den Ausstieg der Frankfurt Lions aus der DEL einiges an Vertrauen in die Sportart verloren gegangen sei.

Spätestens beim ersten Heimspiel der neuen Saison, am 10. Oktober 2010 gegen Iserlohn, werde man sehen, welche Kraft noch im Frankfurter Eishockey steckt und wo die Ansatzpunkte für die perspektivische Arbeit liegen.

 

Der Vorstand

 

Sponsoren

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